Wesentlichkeitsanalyse validieren und einreichen
So prüfen Sie eine doppelte Wesentlichkeitsbewertung auf Vollständigkeit und reichen sie zur Genehmigung ein: Dialog „Bewertung validieren“ öffnen, blockierende Prüfungen und Beratungskontrollen abarbeiten und die Bewertung von „Entwurf“ auf „In Review“ setzen.
Bevor eine doppelte Wesentlichkeitsbewertung (DMA) in die Genehmigung geht, prüft preeco | nachhaltigkeit sie auf Vollständigkeit. In einem einzigen Dialog sehen Sie, welche Prüfungen noch offen sind, und reichen die Bewertung anschließend zur Überprüfung ein. Der Ablauf ist in allen DMA-Modulen gleich – Klima, Eigene Belegschaft, Wasser und Meeresressourcen, Wertschöpfungskette und Unternehmensführung.
Voraussetzungen
- Die Bewertung befindet sich im Status „Entwurf“ (in einigen Modulen als „Draft“ beschriftet).
- Sie besitzen das Recht zum Bearbeiten und Einreichen der Bewertung in diesem Team.
- Die Auswirkungen sind angelegt und – zumindest teilweise – bewertet.
Schritt für Schritt
- Öffnen Sie die Seite der jeweiligen Bewertung, zum Beispiel „Klima Doppelte Wesentlichkeitsbewertung“ oder „Eigene Belegschaft Doppelte Wesentlichkeitsbewertung“.
- Klicken Sie rechts oben im Abschnitt „Bewertungsstatus“ auf das Aufklappmenü „Aktionen“ und wählen Sie „Vollständigkeit validieren“. Rechts öffnet sich der seitliche Dialog mit der Hauptüberschrift „Bewertung validieren“.
- Lesen Sie im Abschnitt „Zusammenfassung“ die beiden Kennzahlen ab: „Blockieren: N von M bestanden“ und „Beratung: N von M bestanden“. Nur die blockierenden Prüfungen entscheiden über die Einreichung.
- Arbeiten Sie den Abschnitt „Blocking Checks (alle müssen bestehen)“ ab. Ein grünes Häkchen steht für bestanden, ein rotes Kreuz für offen; der Detailtext nennt die genaue Ursache. Geprüft werden „At least one impact must have a complete materiality determination“, „Override Justifications“, „Enhanced Justification (when fully not material)“ und „Not Material Sub-Topic Area Rationales“.
- Sehen Sie den Abschnitt „Beratungskontrollen“ durch. Diese Prüfungen – etwa „Stakeholder Engagement“, „Risk Assessment Coverage“ oder „Sub-Topic Area Breadth“ – sind nicht bindend, werden aber mit gelbem Hinweissymbol markiert und erhöhen die Prüfsicherheit. Fehlt ein Stakeholder-Engagement, führt Sie der Link „→ Einbindung von Stakeholdern“ direkt in den Dialog „Stakeholder-Engagement hinzufügen“; der Validierungsdialog schließt sich dabei.
- Wenn alle Unterthemenbereiche als „Not Material“ eingestuft sind, erscheint zusätzlich der Abschnitt „Verbesserte Rechtfertigung“. Hinterlegen Sie im Pflichtfeld „Enhanced Justification“ eine Begründung mit mindestens 100 Zeichen.
- Klicken Sie im Fuß des Dialogs auf „Zur Überprüfung einreichen“. Die Schaltfläche bleibt deaktiviert, solange nicht alle blockierenden Prüfungen bestanden sind. „Schließen“ beendet den Dialog ohne Einreichung.
Was passiert anschließend
- Der Status wechselt von „Entwurf“ auf „In Review“.
- Im Abschnitt „Bewertungsstatus“ erscheint der blaue Hinweisbalken „Diese Bewertung wird derzeit überprüft - die Bearbeitung ist deaktiviert.“
- Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie Engagements lassen sich nicht mehr bearbeiten.
- Im Aufklappmenü „Aktionen“ stehen Genehmigern die Aktionen „Genehmigen“ und „Ablehnen“ zur Verfügung.
- Der Vorgang wird in der Aktivitätshistorie protokolliert.
Tipp aus der Praxis: Rufen Sie die Vollständigkeitsprüfung nicht erst am Ende auf, sondern schon während der Bewertung – sie ist die schnellste Übersicht darüber, was noch fehlt. Arbeiten Sie zuerst die blockierenden Prüfungen ab und schließen Sie die Beratungskontrollen anschließend so weit wie möglich, denn sie sind es, nach denen ein Prüfer später fragt: erfasste Stakeholder-Engagements, abgedeckte Unterthemenbereiche und dokumentierte geografische Geltungsbereiche.
Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.