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Sorgfaltspflichten auf Vollständigkeit validieren

So prüfen Sie in preeco | nachhaltigkeit vor dem Berichtsstichtag, ob Ihre Due-Diligence-Dokumentation vollständig ist: Prüfbericht aufrufen, blockierende Prüfungen und Beratungskontrollen lesen und offene Punkte gezielt schließen.

Letzte Aktualisierung:

Vor dem Berichtsstichtag müssen Sie belegen können, dass Ihre Sorgfaltspflichten-Dokumentation der laufenden Berichtsperiode vollständig ist. Mit dem Dialog „Vollständigkeit validieren“ lassen Sie preeco | nachhaltigkeit genau das prüfen – und sehen Zeile für Zeile, was noch fehlt.

Voraussetzungen

  • Für Ihre Organisation ist die zu prüfende Berichtsperiode als laufende Berichtsperiode ausgewählt. Die Prüfung bezieht sich immer auf diese Periode.
  • Die Due-Diligence-Dokumentation ist bereits angelegt, das heißt es existieren Sorgfaltspflichtprozesse (DD Processes), Risikoerfassungen und – wo nötig – Abhilfemaßnahmen.

Prüfung aufrufen

  1. Öffnen Sie „Arbeiter in der Wertschöpfungskette → Due Diligence Documentation“.
  2. Klicken Sie im Abschnitt „DD Processes“ auf „Aktionen → Vollständigkeit validieren“. Rechts öffnet sich der Dialog „Vollständigkeit validieren“.
  3. Lesen Sie zuerst den Abschnitt „Zusammenfassung“. Er zeigt die Ergebnisse in der Form Blockieren: <x> von 3 bestanden und Beratung: <x> von 4 bestanden.
  4. Arbeiten Sie anschließend die Ergebniszeilen der einzelnen Prüfungen durch. Zu jeder Prüfung wird eine Klartextzeile angezeigt, zum Beispiel „No active DD process exists for the current reporting period.“ oder „All high/critical severity risks have at least one remediation record.“

Blocking Checks – alle drei müssen bestehen

  • „At least one active DD process exists for this reporting period“ – in der Berichtsperiode ist mindestens ein Prozess aktiv.
  • „Risk Identification Process is documented as Active“ – ein Prozess vom Typ Risk Identification Process ist aktiv.
  • „High/critical severity risks have linked remediation records“ – alle Risiken mit Schweregrad High oder Critical besitzen mindestens eine Abhilfemaßnahme.

Beratungskontrollen – Hinweise auf Lücken

  • „Sub-topic coverage“ – wie viele der 9 S2-Unterthemen mindestens eine Risikoerfassung besitzen.
  • „All CSDDD-required process types have an Active process“ – aktive Prozesse für alle CSDDD-Pflichttypen: Risk Identification, Prevention and Mitigation, Remediation sowie Monitoring and Effectiveness.
  • „All active effectiveness metrics have a measurement in the current period“ – jede aktive Kennzahl hat eine aktuelle Messung.
  • „Linked supplier assessment ratio“ – Anteil der aktiven Prozesse mit verknüpften Lieferantenbewertungen.

Offene Punkte schließen

Wenn eine blockierende Prüfung nicht besteht, schließen Sie die Lücke direkt im jeweiligen Bereich: einen vorhandenen Prozess über „Aktionen → Aktivieren“ aktivieren, einen fehlenden Prozesstyp neu anlegen oder zu einem Risiko mit Schweregrad High oder Critical eine Abhilfemaßnahme erfassen. Führen Sie die Prüfung danach erneut aus, bis die Zusammenfassung Blockieren: 3 von 3 bestanden meldet.

Tipp aus der Praxis: Führen Sie die Prüfung früh und regelmäßig aus – nicht erst kurz vor dem Berichtsstichtag. Die blockierenden Prüfungen zeigen genau, welche Prozesse Sie noch aktivieren oder mit Abhilfemaßnahmen hinterlegen müssen, bevor die Berichtsperiode abgeschlossen werden kann.

Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.