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Gefährdungen bearbeiten und löschen

So finden Sie eine Gefährdung im Audit-Katalog, öffnen ihre Detailansicht und passen Bezeichnung und Beschreibung an – oder löschen die Gefährdung, wenn sie im Risikokontext Ihres ISMS nicht mehr trägt.

Letzte Aktualisierung:

Gefährdungen sind der Risikokontext eines Audit-Katalogs: Sie beschreiben, wogegen die Anforderungen eigentlich schützen. In diesem Artikel sehen Sie die Gefährdungen eines Audit-Katalogs ein, ändern Bezeichnung und Beschreibung einer vorhandenen Gefährdung und löschen eine Gefährdung, die Sie nicht mehr benötigen. Das Anlegen neuer Gefährdungen ist nicht Gegenstand dieses Artikels.

Voraussetzungen

  • Sie haben Zugriff auf den übergeordneten Audit-Katalog.
  • Sie verfügen über die Berechtigung, den Audit-Katalog zu bearbeiten.
  • Im Abschnitt „Gefährdungen“ des Audit-Katalogs sind bereits Gefährdungen angelegt.

Gefährdungen einsehen

  1. Öffnen Sie die Detailansicht des Audit-Katalogs.
  2. Scrollen Sie zum Abschnitt „Gefährdungen“. Die Tabelle zeigt die Spalten „Bezeichnung“ – den Namen der Gefährdung – und „Beschreibung“ – eine ausführliche Erläuterung.
  3. Über die Spaltenüberschriften sortieren Sie die Liste nach „Bezeichnung“ oder „Beschreibung“.
  4. Über das Feld „Suchwort“ filtern Sie die Liste nach Begriffen.
  5. Klicken Sie auf eine beliebige Stelle der Zeile, um die Gefährdung in einer Seitenleiste zu öffnen. Die Detailansicht zeigt die gepflegten Inhalte „Bezeichnung“ und „Beschreibung“.

Gefährdung bearbeiten oder löschen

  1. Öffnen Sie die Detailansicht der Gefährdung.
  2. Klicken Sie rechts oben auf „Bearbeiten“ oder öffnen Sie das Auswahlmenü „Aktionen“.
  3. Wählen Sie „Bearbeiten“, um „Bezeichnung“ und „Beschreibung“ anzupassen, und speichern Sie Ihre Änderung.
  4. Wählen Sie „Löschen“, um die Gefährdung zu entfernen. Die Gefährdung wird nach einer Sicherheitsabfrage gelöscht.

Was passiert anschließend

  • Das Bearbeiten und das Löschen einer Gefährdung werden in der Aktivitätshistorie des übergeordneten Audit-Katalogs protokolliert.
  • Beobachter:innen und zugewiesene Benutzer:innen erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung sowie eine Benachrichtigung in der Anwendung.
  • Die Volltextsuche wird neu aufgebaut, sodass die geänderten Inhalte über das Feld „Suchwort“ auffindbar sind.
  • Wenn der Audit-Katalog im Status „Freigegeben“ steht, erscheint vor jeder Änderung eine Sicherheitsabfrage, weil die Änderung an einer methodischen Grundlage alle laufenden Audits gegen diesen Katalog betrifft.

Tipp aus der Praxis: Übernehmen Sie für die Bezeichnungen die Nomenklatur aus etablierten Gefährdungskatalogen – etwa den „Elementaren Gefährdungen“ des BSI IT-Grundschutz-Kompendiums (G 0.1 bis G 0.47). Wenn Sie eine Bezeichnung nachträglich schärfen, benennen Sie sie nach demselben Schema, damit Audit-Berichte einheitlich lesbar bleiben. Prüfen Sie vor dem Löschen, ob die Gefährdung noch Anforderungen zugeordnet ist – ohne Gefährdung ist der Schutzzweck einer Anforderung im Audit-Bericht nicht mehr dokumentiert.

Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.