Gefährdungen bearbeiten und löschen
So finden Sie eine Gefährdung im Audit-Katalog, öffnen ihre Detailansicht und passen Bezeichnung und Beschreibung an – oder löschen die Gefährdung, wenn sie im Risikokontext Ihres ISMS nicht mehr trägt.
Gefährdungen sind der Risikokontext eines Audit-Katalogs: Sie beschreiben, wogegen die Anforderungen eigentlich schützen. In diesem Artikel sehen Sie die Gefährdungen eines Audit-Katalogs ein, ändern Bezeichnung und Beschreibung einer vorhandenen Gefährdung und löschen eine Gefährdung, die Sie nicht mehr benötigen. Das Anlegen neuer Gefährdungen ist nicht Gegenstand dieses Artikels.
Voraussetzungen
- Sie haben Zugriff auf den übergeordneten Audit-Katalog.
- Sie verfügen über die Berechtigung, den Audit-Katalog zu bearbeiten.
- Im Abschnitt „Gefährdungen“ des Audit-Katalogs sind bereits Gefährdungen angelegt.
Gefährdungen einsehen
- Öffnen Sie die Detailansicht des Audit-Katalogs.
- Scrollen Sie zum Abschnitt „Gefährdungen“. Die Tabelle zeigt die Spalten „Bezeichnung“ – den Namen der Gefährdung – und „Beschreibung“ – eine ausführliche Erläuterung.
- Über die Spaltenüberschriften sortieren Sie die Liste nach „Bezeichnung“ oder „Beschreibung“.
- Über das Feld „Suchwort“ filtern Sie die Liste nach Begriffen.
- Klicken Sie auf eine beliebige Stelle der Zeile, um die Gefährdung in einer Seitenleiste zu öffnen. Die Detailansicht zeigt die gepflegten Inhalte „Bezeichnung“ und „Beschreibung“.
Gefährdung bearbeiten oder löschen
- Öffnen Sie die Detailansicht der Gefährdung.
- Klicken Sie rechts oben auf „Bearbeiten“ oder öffnen Sie das Auswahlmenü „Aktionen“.
- Wählen Sie „Bearbeiten“, um „Bezeichnung“ und „Beschreibung“ anzupassen, und speichern Sie Ihre Änderung.
- Wählen Sie „Löschen“, um die Gefährdung zu entfernen. Die Gefährdung wird nach einer Sicherheitsabfrage gelöscht.
Was passiert anschließend
- Das Bearbeiten und das Löschen einer Gefährdung werden in der Aktivitätshistorie des übergeordneten Audit-Katalogs protokolliert.
- Beobachter:innen und zugewiesene Benutzer:innen erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung sowie eine Benachrichtigung in der Anwendung.
- Die Volltextsuche wird neu aufgebaut, sodass die geänderten Inhalte über das Feld „Suchwort“ auffindbar sind.
- Wenn der Audit-Katalog im Status „Freigegeben“ steht, erscheint vor jeder Änderung eine Sicherheitsabfrage, weil die Änderung an einer methodischen Grundlage alle laufenden Audits gegen diesen Katalog betrifft.
Tipp aus der Praxis: Übernehmen Sie für die Bezeichnungen die Nomenklatur aus etablierten Gefährdungskatalogen – etwa den „Elementaren Gefährdungen“ des BSI IT-Grundschutz-Kompendiums (G 0.1 bis G 0.47). Wenn Sie eine Bezeichnung nachträglich schärfen, benennen Sie sie nach demselben Schema, damit Audit-Berichte einheitlich lesbar bleiben. Prüfen Sie vor dem Löschen, ob die Gefährdung noch Anforderungen zugeordnet ist – ohne Gefährdung ist der Schutzzweck einer Anforderung im Audit-Bericht nicht mehr dokumentiert.
Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.