Prüfobjekt in einem Audit anlegen
Ein Prüfobjekt ist die konkrete Einheit, die Sie in einem Audit prüfen – etwa eine Anwendung, ein Gebäude oder einen ISMS-Prozess. Diese Anleitung zeigt, wie Sie im Abschnitt „Prüfobjekte“ eines Audits ein neues Prüfobjekt mit Bezeichnung, Prüfobjekt-Typ und Anwendbarkeit anlegen.
Ein Prüfobjekt ist die konkrete Einheit, die Sie in einem Audit prüfen: eine Anwendung, ein Gebäude, ein Prozess oder ein ISMS-Prozess. Erst am Prüfobjekt hängen später die Prüflisten, Anforderungen und Gefährdungen aus Ihrem Audit-Katalog. Diese Anleitung zeigt, wie Sie ein Prüfobjekt in einem laufenden Audit anlegen.
Voraussetzungen
- Sie haben über die Organisationszuordnung oder über die Einstellung „Alle Organisationen“ Zugriff auf das Audit.
- Sie verfügen über die Berechtigung, Audits zu bearbeiten.
- Dem Audit ist bereits ein „Audit-Katalog“ zugewiesen. Ohne Katalog stehen keine Prüfobjekt-Typen, Anwendbarkeiten und Prüflisten zur Auswahl.
Schritt für Schritt
- Öffnen Sie die Detailansicht des Audits.
- Klicken Sie im Abschnitt „Prüfobjekte“ rechts oben auf „Neu“. Die Seitenansicht „Neues Prüfobjekt“ öffnet sich.
- Tragen Sie unter „Bezeichnung“ den Namen des Prüfobjekts ein. Das Feld ist ein Pflichtfeld, zum Beispiel
IT-System PersonalmanagementoderGebäude Hauptverwaltung. - Wählen Sie den „Prüfobjekt-Typ“ aus den im Audit-Katalog definierten Typen, etwa „Anwendungen“, „Compliance“, „Gebäude“, „Infrastruktur“, „ISMS-Prozess“ oder „Prozess“.
- Verknüpfen Sie das Prüfobjekt optional über das Feld „Datenverarbeitungssysteme“ mit einem oder mehreren Einträgen aus der Systemlandschaft. Geben Sie einen Suchbegriff ein oder wählen Sie aus der Vorschlagsliste; mehrere Einträge sind zulässig. So ist die Audit-Bewertung an einem konkreten Asset verankert.
- Wählen Sie die „Anwendbarkeit“ aus den im Audit-Katalog definierten Stufen, zum Beispiel „Relevanz: MUSS“, „Relevanz: SOLL“ oder „Relevanz: KANN“. Prüfobjekt-Typ und Anwendbarkeit steuern gemeinsam, welche Prüflisten Ihnen anschließend zur Zuordnung angeboten werden.
- Klicken Sie auf „Erstellen“. Das neue Prüfobjekt erscheint im Abschnitt „Prüfobjekte“ der Audit-Detailseite.
Abgrenzung zum Prüfobjekt-Typ im Audit-Katalog
Das Prüfobjekt legen Sie im Audit an, den „Prüfobjekt-Typ“ dagegen als Stammdatum im Audit-Katalog. Der Katalog beschreibt die Methodik (welche Typen, Anwendbarkeiten und Prüflisten es gibt), das Audit die Durchführung. Fehlt der passende Typ in der Auswahlliste, ergänzen Sie ihn zuerst im Audit-Katalog.
Tipp aus der Praxis
Strukturieren Sie Prüfobjekte als Hierarchie, etwa „Standort > Geschäftsbereich > Anwendung“. Über das Menü an einem bestehenden Prüfobjekt legen Sie mit „Hinzufügen“ ein untergeordnetes Prüfobjekt an. Für mehrere gleichartige Einheiten nutzen Sie „Duplizieren“ – die Kopie enthält die zugeordneten Prüflisten und deren Anforderungen. Die hierarchische Sicht erleichtert die Navigation in großen Audits nach ISO/IEC 27001, BSI IT-Grundschutz oder CISIS12 und ergibt im PDF-Export ein nachvollziehbares Inhaltsverzeichnis.
Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.