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Prüfobjekt in einem Audit anlegen

Ein Prüfobjekt ist die konkrete Einheit, die Sie in einem Audit prüfen – etwa eine Anwendung, ein Gebäude oder einen ISMS-Prozess. Diese Anleitung zeigt, wie Sie im Abschnitt „Prüfobjekte“ eines Audits ein neues Prüfobjekt mit Bezeichnung, Prüfobjekt-Typ und Anwendbarkeit anlegen.

Letzte Aktualisierung:

Ein Prüfobjekt ist die konkrete Einheit, die Sie in einem Audit prüfen: eine Anwendung, ein Gebäude, ein Prozess oder ein ISMS-Prozess. Erst am Prüfobjekt hängen später die Prüflisten, Anforderungen und Gefährdungen aus Ihrem Audit-Katalog. Diese Anleitung zeigt, wie Sie ein Prüfobjekt in einem laufenden Audit anlegen.

Voraussetzungen

  • Sie haben über die Organisationszuordnung oder über die Einstellung „Alle Organisationen“ Zugriff auf das Audit.
  • Sie verfügen über die Berechtigung, Audits zu bearbeiten.
  • Dem Audit ist bereits ein „Audit-Katalog“ zugewiesen. Ohne Katalog stehen keine Prüfobjekt-Typen, Anwendbarkeiten und Prüflisten zur Auswahl.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie die Detailansicht des Audits.
  2. Klicken Sie im Abschnitt „Prüfobjekte“ rechts oben auf „Neu“. Die Seitenansicht „Neues Prüfobjekt“ öffnet sich.
  3. Tragen Sie unter „Bezeichnung“ den Namen des Prüfobjekts ein. Das Feld ist ein Pflichtfeld, zum Beispiel IT-System Personalmanagement oder Gebäude Hauptverwaltung.
  4. Wählen Sie den „Prüfobjekt-Typ“ aus den im Audit-Katalog definierten Typen, etwa „Anwendungen“, „Compliance“, „Gebäude“, „Infrastruktur“, „ISMS-Prozess“ oder „Prozess“.
  5. Verknüpfen Sie das Prüfobjekt optional über das Feld „Datenverarbeitungssysteme“ mit einem oder mehreren Einträgen aus der Systemlandschaft. Geben Sie einen Suchbegriff ein oder wählen Sie aus der Vorschlagsliste; mehrere Einträge sind zulässig. So ist die Audit-Bewertung an einem konkreten Asset verankert.
  6. Wählen Sie die „Anwendbarkeit“ aus den im Audit-Katalog definierten Stufen, zum Beispiel „Relevanz: MUSS“, „Relevanz: SOLL“ oder „Relevanz: KANN“. Prüfobjekt-Typ und Anwendbarkeit steuern gemeinsam, welche Prüflisten Ihnen anschließend zur Zuordnung angeboten werden.
  7. Klicken Sie auf „Erstellen“. Das neue Prüfobjekt erscheint im Abschnitt „Prüfobjekte“ der Audit-Detailseite.

Abgrenzung zum Prüfobjekt-Typ im Audit-Katalog

Das Prüfobjekt legen Sie im Audit an, den „Prüfobjekt-Typ“ dagegen als Stammdatum im Audit-Katalog. Der Katalog beschreibt die Methodik (welche Typen, Anwendbarkeiten und Prüflisten es gibt), das Audit die Durchführung. Fehlt der passende Typ in der Auswahlliste, ergänzen Sie ihn zuerst im Audit-Katalog.

Tipp aus der Praxis

Strukturieren Sie Prüfobjekte als Hierarchie, etwa „Standort > Geschäftsbereich > Anwendung“. Über das Menü an einem bestehenden Prüfobjekt legen Sie mit „Hinzufügen“ ein untergeordnetes Prüfobjekt an. Für mehrere gleichartige Einheiten nutzen Sie „Duplizieren“ – die Kopie enthält die zugeordneten Prüflisten und deren Anforderungen. Die hierarchische Sicht erleichtert die Navigation in großen Audits nach ISO/IEC 27001, BSI IT-Grundschutz oder CISIS12 und ergibt im PDF-Export ein nachvollziehbares Inhaltsverzeichnis.

Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.