Audit anlegen und planen
So legen Sie ein neues Audit an und statten es mit Bezeichnung, Zuständigkeit, Geltungsbereich und Audit-Katalog aus. Der Katalog entscheidet, gegen welche Methodik – etwa ISO/IEC 27001, BSI IT-Grundschutz oder CISIS12 – geprüft wird.
Ein Audit dokumentiert die Durchführung einer strukturierten Prüfung in Ihrem ISMS. In diesem Leitfaden legen Sie ein neues Audit an und statten es mit den Stammdaten aus, die es später nachweistauglich machen: Bezeichnung, Zuständigkeit, Geltungsbereich und Auditzeitraum sowie der Audit-Katalog als Methodengrundlage.
Voraussetzungen
- Sie sind in einem Team angemeldet, das das Modul „Audits“ verwendet.
- Es existiert mindestens ein freigegebener oder in Bearbeitung befindlicher „Audit-Katalog“, der für die zugewiesenen Organisationen gilt – zum Beispiel für ISO/IEC 27001, BSI IT-Grundschutz oder CISIS12.
- Sie verfügen über die Berechtigung, Audits zu sehen, sowie zusätzlich über die Berechtigung, Audits anzulegen und zu bearbeiten.
Neues Audit anlegen
- Klicken Sie im linken Menü auf „Audits“ und dann auf den Eintrag „Audits“. Die Übersichtsseite zeigt alle Audits Ihres Teams mit den Spalten „Status“, „Bezeichnung“, „Zugehörigkeit“, „Audit-Katalog“, „Aufgaben“ und „Tags“.
- Klicken Sie rechts oben auf das Pfeilsymbol neben der Schaltfläche „Neu“ und wählen Sie „Audit erstellen“.
- Tragen Sie unter „Bezeichnung“ einen sprechenden Namen ein, der Methodik, Geltungsbereich und Zeitraum enthält – etwa
ISO 27001 Audit Q2 2026 — Standort München. - Wählen Sie unter „Organisationen“ eine oder mehrere Organisationen aus, denen das Audit zugeordnet wird. Alternativ aktivieren Sie „Alle Organisationen“, um es für das gesamte Team verfügbar zu machen; den daraufhin erscheinenden Bestätigungsdialog „Zugriff ändern“ bestätigen Sie mit „Zugriff ändern“.
- Klicken Sie auf „Erstellen“. Sie werden direkt auf die Detailseite des neuen Audits weitergeleitet.
Stammdaten, Zeitraum und Audit-Katalog pflegen
- Klicken Sie in der Detailansicht des Audits rechts oben auf „Bearbeiten“. Das Bearbeitungsformular öffnet sich als Seitenansicht mit dem Abschnitt „Allgemein“.
- Setzen Sie den „Status“ passend zum Planungsstand: „Neu“ für das frisch angelegte Audit, „In Bearbeitung“ sobald die Durchführung läuft, „Freigegeben“ für den abgeschlossenen, prüfbaren Stand und „Archiviert“ für nicht mehr operativ relevante Audits.
- Vergeben Sie optional eine „Dokumenten-ID“ nach Ihrer internen Nomenklatur, etwa die ISO-Audit-Nummer.
- Halten Sie im Feld „Beschreibung“ Geltungsbereich, Auditzeitraum, Methodik-Hinweise und die beteiligten Personen fest.
- Wählen Sie im Abschnitt „Audit-Katalog“ über das Auswahlmenü den Katalog aus, gegen den geprüft wird. Zur Auswahl stehen alle Kataloge, die für die zugewiesenen Organisationen verfügbar sind.
- Klicken Sie unten rechts auf „Speichern und schließen“.
Ist bereits ein Audit-Katalog zugewiesen und Sie wählen einen anderen, öffnet sich der Bestätigungsdialog „Audit-Katalog wechseln“. Der Wechsel kann sich auf bereits angelegte Prüfobjekte und beantwortete Anforderungen auswirken – bestätigen Sie ihn nur, wenn Sie diese Auswirkung kennen, andernfalls brechen Sie ab.
Tipps aus der Praxis
- Legen Sie für jede Audit-Runde (Quartal, Jahresabschluss, Standort) einen eigenen Audit-Eintrag an, statt bestehende Audits zu überschreiben. Nur so bleibt die historische Vergleichbarkeit der Ergebnisse erhalten.
- Die Bezeichnung erscheint unverändert in PDF- und DOCX-Exports sowie in der Aktivitätshistorie – wählen Sie sie entsprechend sorgfältig.
- Setzen Sie den Status erst dann auf „Freigegeben“, wenn alle MUSS-Anforderungen aller Prüfobjekte beantwortet und alle aus den Befunden abgeleiteten Aufgaben angelegt sind.
Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.