ESRS S4 Verbraucher und Endnutzer
Vollständige ESRS-S4-konforme Erfassung der Auswirkungen auf Verbraucher und Endnutzer – persönliche Sicherheit, informationsbezogene Auswirkungen und soziale Inklusion. Vulnerable Gruppen, Produktlebenszyklusphasen, Verbraucherrichtlinien, Beschwerdekanäle und Vorfälle werden strukturiert und prüfungssicher dokumentiert.
ESRS S4 Consumers and End Users
Verbraucherschutz, Barrierefreiheit und Transparenz in einem Modul
Das S4-Modul führt Sie durch alle Offenlegungspflichten zu Verbrauchern und Endnutzern – von der doppelten Wesentlichkeitsanalyse mit Relevanzregister vulnerabler Gruppen über Verbraucherrichtlinien und Beschwerdekanäle bis zu Zielen, Maßnahmen und Menschenrechtsvorfällen.
Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Drei Unterthemen: persönliche Sicherheit, informationsbezogene Auswirkungen und soziale Inklusion. Auswirkungen werden als tatsächlich oder potenziell gekennzeichnet und mit Typen vulnerabler Gruppen, Produkt- bzw. Dienstleistungskategorie, Produktlebenszyklusphase (Design, Herstellung, Vermarktung, Verkauf, Nutzung, Nachnutzung) und geografischer Reichweite erfasst. Das Relevanzregister für vulnerable Gruppen dokumentiert für Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Patient:innen, einkommensschwache und digital wenig erfahrene Personen jeweils, ob sie relevant oder nicht relevant sind. Die KI-gestützte Auswirkungserkennung erlaubt es, einen Vorschlag vor der Übernahme zu bearbeiten; hinzu kommen ein KI-gestützter Schweregrad-Vergleichswert, Freigabeworkflow, Wesentlichkeitsmatrix und Export der Analyse.
Verbraucherrichtlinien
Sechs Richtlinientypen einschließlich Produktsicherheit, verantwortungsvoller Vermarktung, Datenschutz und Privatsphäre sowie Barrierefreiheit und Inklusion. Erfasst werden Unterthemen- und Gruppenabdeckung; der Lebenszyklus führt von Entwurf über Aktiv bis Archiviert, ergänzt um Abdeckungsansicht, Nichtvorhandensein-Erklärungen und Vollständigkeitsprüfung.
Kanäle für Beteiligung und Beschwerdeabwicklung
Eine Offenlegung je Berichtszeitraum gibt an, ob ein formaler Einbindungsprozess besteht – andernfalls mit Begründung und Zeithorizont. Dokumentiert werden Einbindungsansatz, Vorgehen bei vulnerablen Gruppen sowie das Bestehen eines Beschwerdemechanismus mit Kanalbeschreibung, Wirksamkeitseinschätzung und Abhilfeansatz. Der Lebenszyklus führt von Entwurf zu Veröffentlicht.
Ziele und Maßnahmen
Acht Zielkennzahlen einschließlich Beschwerdelösungsquote, Barrierefreiheitskonformität, Anzahl von Datenschutzverletzungen und Produktrückrufquote. Maßnahmenarten umfassen unter anderem Produkt- und Dienstleistungsänderungen sowie Kommunikation und Transparenz. Automatische Fortschrittsberechnung mit Trajektorienstatus, Meilensteine, Nachweisdokumente und die Erklärung zum Verzicht auf Ziele runden das Bild ab; KI-gestützte Zielvorschläge und Formulierungshilfen unterstützen die Ausarbeitung.
Menschenrechtsvorfälle
Vorfälle werden mit Art – Produktsicherheitsversagen, Datenschutzverletzung, irreführende Vermarktung, Diskriminierung beim Zugang, Barrierefreiheitsmangel oder sonstige –, betroffener Verbrauchergruppe, Unterthema, Feststellungsdatum, Beschreibung und laufenden Verfahren erfasst. Der Status ist veröffentlicht oder archiviert; vorfallfreie Zeiträume lassen sich bestätigen, ergänzt um eine Vollständigkeitsprüfung.
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