ESRS S3 Betroffene Gemeinschaften
Vollständige ESRS-S3-konforme Erfassung der Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften – von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten über bürgerliche und politische Rechte bis zu den Rechten indigener Völker. FPIC-Prozesse, Community-Richtlinien, Abhilfemaßnahmen und Menschenrechtsvorfälle werden strukturiert und prüfungssicher dokumentiert.
ESRS S3 Affected Communities
Gemeinschaften, FPIC und Abhilfe in einem Modul
Das S3-Modul führt Sie durch alle Offenlegungspflichten zu betroffenen Gemeinschaften – von der doppelten Wesentlichkeitsanalyse mit FPIC-Bezug über Community-Richtlinien und Einbindungsprozesse bis zu Zielen, Maßnahmen und Menschenrechtsvorfällen.
Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Drei Unterthemen – wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, bürgerliche und politische Rechte sowie Rechte indigener Völker. Auswirkungen werden mit Gemeinschaftstyp, Auswirkungsnatur, geografischem Umfang, Zahl betroffener Gemeinschaften, Bandbreite betroffener Personen, Verwundbarkeitsindikatoren und Regulierungsbezug erfasst. Stakeholder-Einbindungen halten die FPIC-Stufe fest – von der Vorkonsultation über Informationsweitergabe und Konsultation bis zur erteilten, verweigerten oder laufenden Zustimmung. Das Kennzeichen für Auswirkungen auf indigene Völker wird automatisch aus den erfassten Auswirkungen gepflegt.
Community-Richtlinien
Sechs Richtlinientypen einschließlich Landrechten und Umsiedlung sowie indigener Völker – jeweils mit Unterthemenabdeckung, Gemeinschaftsabdeckung, Kennzeichen zur Abdeckung indigener Völker, Wertschöpfungskettenbezug, Verfügbarkeit und Überprüfungsdaten. Der Lebenszyklus führt von Entwurf über Aktiv bis Archiviert, ergänzt um Abdeckungsansicht, Nichtvorhandensein-Erklärungen und Vollständigkeitsprüfung.
Einbindung und Abhilfemaßnahmen
Eine Offenlegung je Berichtszeitraum gibt an, ob ein formaler Einbindungsprozess besteht – andernfalls mit Begründung und geplantem Zeithorizont. Dokumentiert werden Einbindungsansatz, Vorgehen bei vulnerablen Gruppen, die Einbeziehung indigener Völker mit Beschreibung des FPIC-Ansatzes, die Konsultation zu den Einbindungsmodalitäten sowie das Bestehen eines Beschwerdemechanismus mit Kanalbeschreibung, Wirksamkeitseinschätzung und Abhilfeansatz.
Ziele und Maßnahmen
Ziele absolut oder relativ, quantitativ oder qualitativ – mit acht Zielkennzahlen einschließlich gelöster Beschwerden, FPIC-Abdeckung, Gemeinschaftsinvestitionen und abgeschlossener Umsiedlungen. Die automatische Fortschrittsberechnung liefert Erwartungswert, Fortschrittsanteil und Trajektorienstatus und wird bei Änderungen an verknüpften Maßnahmen neu ermittelt. Maßnahmen wie Umsiedlungsbegleitung und Gemeinschaftsinvestitionen werden mit Nachweisdokumenten geführt; KI-gestützte Zielvorschläge und Formulierungshilfen unterstützen die Ausarbeitung.
Menschenrechtsvorfälle
Vorfälle werden mit Art – unter anderem landbezogene Vertreibung, Auswirkungen auf Wasser und Sanitärversorgung, sicherheitsbezogene Vorfälle, Gewalt gegen Menschenrechtsverteidiger:innen und FPIC-Verstoß –, betroffener Gemeinschaft, Unterthema, Feststellungsdatum, Beschreibung und laufenden Verfahren erfasst. Der Status ist veröffentlicht oder archiviert, wobei das Archivieren eine Begründung erfordert. Für vorfallfreie Berichtszeiträume lässt sich eine rücknehmbare Bestätigung hinterlegen.
Begriffe auf dieser Seite kurz erklärt
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