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ESRS E3 Wasser

Vollständige ESRS-E3-konforme Erfassung und Berichterstattung zu Wasserentnahme, Wasserverbrauch, Wassereinleitung und Wasserspeicherung. Die Wasserstressbewertung je Einrichtung und Einzugsgebiet, die automatische Kennzahlenermittlung und die Wasserbilanzprüfung führen zu prüfungssicheren Offenlegungen.

ESRS E3 Water

Wasserdaten von der Quelle bis zur Offenlegung

Das E3-Modul verbindet die doppelte Wesentlichkeitsanalyse mit der standortbezogenen Wasserstressbewertung, den Verbrauchsdaten, den Wasserrichtlinien sowie Zielen und Maßnahmen – durchgängig und mit automatisch berechneten Kennzahlen.

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Vier Unterthemenbereiche – Wasserentnahme, Wasserverbrauch, Wassereinleitung und gespeichertes Wasser – mit eigener Entscheidung je Bereich, sodass nur die wesentlichen Teile berichtet werden. Jede Auswirkung und das Risiko oder die Chance daraus sind ein IRO, bewertet von beiden Seiten – Wirkung auf Mensch und Umwelt sowie finanzielle Wirkung – per Punktwert gegen die Wesentlichkeitsschwelle des Berichtszeitraums (Standard 12,5 von 25) oder mit schriftlicher Begründung. „IROs mit KI entdecken“ schlägt Einträge aus Ihren eigenen Daten vor, bewertet aber nicht. Unterthemenbereiche, die erkennbar nicht zutreffen, stufen Sie mit Begründung als nicht wesentlich ein. Wesentlichkeitsmatrix mit Grafikexport, Vollständigkeitsprüfung und Aktivierung, die die Angaben der wesentlichen Bereiche einschaltet, gehören dazu; Voraussetzung ist eine finalisierte CSRD-Berichtsgrenze. Ein Prüfhinweis zeigt, ob für jeden Standort ein Wasserstresswert vorliegt.

Bewertung des Wasserstresses

Je Einrichtung und Berichtszeitraum lässt sich der Wasserstress wahlweise automatisch über eine hinterlegte Wasserrisiko-Datenbasis abfragen oder manuell festlegen – über sieben Stressstufen von niedrig bis extrem hoch, einschließlich arider Gebiete und unbekannt. Bei manueller Methode ist die Quellenangabe verpflichtend; Flusseinzugsgebiet und Gesamteinstufung sind spätestens zur Bestätigung erforderlich. Ergänzend lassen sich Wasserausbeutungsindex und Wasserzehrungsrate erfassen, während die Einstufung selbst auf dem Basis-Wasserstress beruht. Eine Stapelbewertung mehrerer Einrichtungen mit Sammelbestätigung, der Lebenszyklus Entwurf, Bestätigt, Abgelaufen beziehungsweise Archiviert, ein CSV-Export sowie Kennzahlen zu bewerteten, hoch bis extrem hoch eingestuften und ausstehenden Einrichtungen gehören dazu.

Wasserverbrauch

Wasserquellen werden mit acht Quellarten geführt und als geografisch wasserstressbelastet sowie als wesentliches Stressgebiet gekennzeichnet. Datensätze für Entnahme und Einleitung erfassen Volumen und Ursprungseinheit mit automatischer Normalisierung, Wasserqualität, Einleitungsziel, Datenqualität, die Kennzeichnung wiederverwendeten Wassers und Nachweisdokumente. Daraus ermittelt die Software automatisch Gesamtentnahme, Gesamteinleitung, den Verbrauch als Differenz aus Entnahme und Einleitung, wiederverwendetes Wasser und den Verbrauch in Wasserstressgebieten; die Wasserbilanzprüfung weist die prozentuale Abweichung aus, oberhalb der Toleranz erscheint ein Bilanzhinweis und die Periodensperre ist erst nach ausdrücklicher Bestätigung der Abweichung möglich. Sechs Kennzahlen – Gesamtverbrauch, Verbrauch in Wasserstressgebieten, Entnahme, Einleitung, wiederverwendetes und gespeichertes Wasser – werden je Kennzahl mit Methodik, Quellen, Gebietskontext, Vergleichswerten und den vorgesehenen Berichtserleichterungen offengelegt.

Wasserrichtlinien

Sechs Richtlinientypen lassen sich über vier Geltungsbereiche und drei Verfügbarkeitsstufen führen, im Lebenszyklus Entwurf, Aktiv und Archiviert. Eine Abdeckungsansicht über die vier Unterthemen zeigt den Stand je Bereich, Nichtvorhandensein-Erklärungen und eine Vollständigkeitsprüfung sichern die Offenlegung ab.

Ziele und Maßnahmen

Zwei Themenfelder – Gebiete mit Wasserstress und Wasserqualität sowie Reduktion des Wasserverbrauchs – strukturieren die Zielsetzung. Drei Zieltypen stehen zur Verfügung: absolut, intensitätsbezogen und als Verhältniskennzahl, mit sechs Zielkennzahlen und einem breiten Einheitenspektrum. Zielfelder umfassen unter anderem Basis- und Zielwerte mit Methodik, wissenschaftsbasiert-Kennzeichnung, Szenarien und Datenquellen, die Vereinbarkeit mit politischen Zielvorgaben, die Verknüpfung mit einer Wasserrichtlinie und standortbezogenen Kontext. Der Fortschritt wird aus Maßnahmen berechnet, aus den Wasserverbrauchsdaten übernommen oder manuell erfasst; Maßnahmen mit acht Typen werden in die Minderungshierarchie eingeordnet und kennzeichnen, ob Wasserstressgebiete adressiert werden. Erklärungen zum Verzicht auf Ziele und eine Abdeckungsprüfung mit Statusübersicht je Themenfeld runden das Modul ab.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Je Einrichtung und Berichtszeitraum fragt die Software eine hinterlegte Wasserrisiko-Datenbasis anhand der Koordinaten ab; alternativ legen Sie den Wert manuell fest, dann mit verpflichtender Quellenangabe. Die Einstufung erfolgt in sieben Stufen von niedrig bis extrem hoch, einschließlich arider Gebiete und unbekannt. Mehrere Einrichtungen lassen sich gemeinsam bewerten und gesammelt bestätigen.

Sie erfassen Entnahme und Einleitung je Wasserquelle mit Volumen und Ursprungseinheit; die Software normalisiert die Einheiten. Den Verbrauch ermittelt sie als Differenz aus Entnahme und Einleitung, dazu wiederverwendetes Wasser und den Verbrauch in Wasserstressgebieten. Eine Wasserbilanzprüfung weist die prozentuale Abweichung aus und zeigt oberhalb der Toleranz einen Bilanzhinweis.

Sechs Kennzahlen entsprechend den offenzulegenden Größen: Gesamtverbrauch, Verbrauch in Wasserstressgebieten, Entnahme, Einleitung sowie wiederverwendetes und gespeichertes Wasser. Zu jeder Kennzahl dokumentieren Sie Methodik, Quellen, Gebietskontext und Vergleichswerte. Die vorgesehenen Berichtserleichterungen, etwa für unwesentliche Tätigkeiten oder gemeinsame Tätigkeiten ohne operative Kontrolle, lassen sich ausdrücklich in Anspruch nehmen.

Nein. In der geänderten Fassung der ESRS, die preeco | nachhaltigkeit umsetzt, umfasst E3 vier Unterthemenbereiche: Wasserentnahme, Wasserverbrauch, Wassereinleitung und gespeichertes Wasser. Meeresressourcen sind nicht mehr Teil des Standards. Jeden der vier Bereiche entscheiden Sie in der Wesentlichkeitsanalyse einzeln, sodass nur die wesentlichen Teile berichtet werden.

Ziele führen Sie absolut, intensitätsbezogen oder als Verhältniskennzahl in den Themenfeldern Wasserstress und Wasserqualität sowie Reduktion des Wasserverbrauchs. Der Fortschritt wird aus Maßnahmen berechnet, direkt aus Ihren Wasserverbrauchsdaten übernommen oder manuell erfasst. Maßnahmen kennzeichnen, ob sie Wasserstressgebiete adressieren. Haben Sie bewusst kein Ziel, dokumentieren Sie das in einer Erklärung zum Verzicht.

Datensätze und Gesamtwerte bleiben bearbeitbar, bis der Berichtszeitraum geschlossen wird. Sie können zwischen berechneten und manuell erfassten Gesamtwerten umschalten. Änderungen erscheinen im Aktivitätsverlauf mit Verursacher:in, Zeitpunkt sowie Vorher- und Nachher-Werten, sodass für die Prüfung nachvollziehbar bleibt, wer welche Zahl angepasst hat.

CSRD-Compliance sicherstellen

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