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ESRS E3 Wasser

Vollständige ESRS-E3-konforme Erfassung und Berichterstattung zu Wassernutzung, Wasserverbrauch, Wassereinleitung und Wasserspeicherung. Die Wasserstressbewertung je Einrichtung und Einzugsgebiet, die automatische Kennzahlenermittlung und die Wasserbilanzprüfung führen zu prüfungssicheren Offenlegungen.

ESRS E3 Water

Wasserdaten von der Quelle bis zur Offenlegung

Das E3-Modul verbindet die doppelte Wesentlichkeitsanalyse mit der standortbezogenen Wasserstressbewertung, den Verbrauchsdaten, den Wasserrichtlinien sowie Zielen und Maßnahmen – durchgängig und mit automatisch berechneten Kennzahlen.

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Vier Unterthemen – Wassernutzung einschließlich Entnahme, Wasserverbrauch, Wassereinleitung und Wasserspeicherung – werden manuell, per Checkliste oder mit KI-gestützter Auswirkungserkennung erfasst, ergänzt um einen KI-gestützten Schweregrad-Vergleichswert. Eigene Risiko- und Chancenkategorien decken unter anderem Wasserknappheit, regulatorische Compliance, Betriebsunterbrechung sowie physische und reputationsbezogene Risiken ab. Freigabeworkflow, Wesentlichkeitsmatrix, erweiterte Begründung und Vollständigkeitsprüfung sind enthalten; Voraussetzung ist eine finalisierte CSRD-Berichtsgrenze.

Bewertung des Wasserstresses

Je Einrichtung und Berichtszeitraum lässt sich der Wasserstress wahlweise automatisch über eine hinterlegte Wasserrisiko-Datenbasis abfragen oder manuell festlegen – über sieben Stressstufen von niedrig bis extrem hoch, einschließlich arider Gebiete und unbekannt. Bei manueller Methode ist die Quellenangabe verpflichtend; Flusseinzugsgebiet und Gesamteinstufung sind spätestens zur Bestätigung erforderlich. Ergänzend lassen sich Wasserausbeutungsindex und Wasserzehrungsrate erfassen, während die Einstufung selbst auf dem Basis-Wasserstress beruht. Eine Stapelbewertung mehrerer Einrichtungen mit Sammelbestätigung, der Lebenszyklus Entwurf, Bestätigt, Abgelaufen beziehungsweise Archiviert, ein CSV-Export sowie Kennzahlen zu bewerteten, hoch bis extrem hoch eingestuften und ausstehenden Einrichtungen gehören dazu.

Wasserverbrauch

Wasserquellen werden mit acht Quellarten geführt und als geografisch wasserstressbelastet sowie als wesentliches Stressgebiet gekennzeichnet. Datensätze für Entnahme und Einleitung erfassen Volumen und Ursprungseinheit mit automatischer Normalisierung, Wasserqualität, Einleitungsziel, Datenqualität, die Kennzeichnung wiederverwendeten Wassers und Nachweisdokumente. Daraus ermittelt die Software automatisch Gesamtentnahme, Gesamteinleitung, den Verbrauch als Differenz aus Entnahme und Einleitung, wiederverwendetes Wasser und den Verbrauch in Wasserstressgebieten; die Wasserbilanzprüfung weist die prozentuale Abweichung aus, oberhalb der Toleranz erscheint ein Bilanzhinweis und die Periodensperre ist erst nach ausdrücklicher Bestätigung der Abweichung möglich. Sechs Kennzahlen – Gesamtverbrauch, Verbrauch in Wasserstressgebieten, Entnahme, Einleitung, wiederverwendetes und gespeichertes Wasser – werden je Kennzahl mit Methodik, Quellen, Gebietskontext, Vergleichswerten und den vorgesehenen Berichtserleichterungen offengelegt.

Wasserrichtlinien

Sechs Richtlinientypen lassen sich über vier Geltungsbereiche und drei Verfügbarkeitsstufen führen, im Lebenszyklus Entwurf, Aktiv und Archiviert. Eine Abdeckungsansicht über die vier Unterthemen zeigt den Stand je Bereich, Nichtvorhandensein-Erklärungen und eine Vollständigkeitsprüfung sichern die Offenlegung ab.

Ziele und Maßnahmen

Zwei Themenfelder – Gebiete mit Wasserstress und Wasserqualität sowie Reduktion des Wasserverbrauchs – strukturieren die Zielsetzung. Drei Zieltypen stehen zur Verfügung: absolut, intensitätsbezogen und als Verhältniskennzahl, mit sechs Zielkennzahlen und einem breiten Einheitenspektrum. Zielfelder umfassen unter anderem Basis- und Zielwerte mit Methodik, wissenschaftsbasiert-Kennzeichnung, Szenarien und Datenquellen, die Vereinbarkeit mit politischen Zielvorgaben, die Verknüpfung mit einer Wasserrichtlinie und standortbezogenen Kontext. Der Fortschritt wird aus Maßnahmen berechnet, aus den Wasserverbrauchsdaten übernommen oder manuell erfasst; Maßnahmen mit acht Typen werden in die Minderungshierarchie eingeordnet und kennzeichnen, ob Wasserstressgebiete adressiert werden. Erklärungen zum Verzicht auf Ziele und eine Abdeckungsprüfung mit Statusübersicht je Themenfeld runden das Modul ab.

CSRD-Compliance sicherstellen

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