Zum Hauptinhalt springen

Restrisiko bewusst akzeptieren: Ausnahmen revisionssicher dokumentieren

Wie Sie eine Anforderung bewusst als Ausnahme akzeptieren und das Restrisiko mit Begründung, genehmigender Person und Befristung revisionssicher dokumentieren.

Letzte Aktualisierung: 25.07.2026

Manche Anforderungen lassen sich – aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen – bewusst nicht (vollständig) umsetzen. Statt eine solche Anforderung offen zu lassen, dokumentieren Sie im ISMS Cockpit eine begründete Ausnahme und akzeptieren das verbleibende Restrisiko revisionssicher.

Risikoakzeptanz öffnen:
Öffnen Sie die betreffende Anforderung und klicken Sie im Abschnitt „Risikoakzeptanz / Ausnahme" auf „Bearbeiten". Es öffnet sich das Fenster „Risikoakzeptanz (Ausnahme)".

Ausnahme dokumentieren:
Füllen Sie die Felder aus: „Begründung" (warum das Restrisiko bewusst akzeptiert wird), „Genehmigt von" (die Person, die die Ausnahme genehmigt), „Befristet bis" (das Ablaufdatum – leer lassen für eine unbefristete Ausnahme) und optionale „Auflagen" beziehungsweise kompensierende Maßnahmen. Klicken Sie auf „Risiko akzeptieren".

Wirkung auf den Erfüllungsgrad:
Eine dokumentierte Ausnahme nimmt die Anforderung aus dem Erfüllungsgrad heraus – sie zählt weder als erfüllt noch als offen, sondern als „akzeptiert". So verzerrt eine bewusste Entscheidung Ihre Kennzahlen nicht.

Automatische Wiedervorlage:
Befristen Sie die Ausnahme, wird zum Ablaufdatum automatisch eine Überprüfung erstellt. So stellt die Plattform sicher, dass keine Ausnahme unbemerkt dauerhaft bestehen bleibt.

Tipp: Halten Sie unter „Genehmigt von" stets die tatsächlich entscheidungsbefugte Person fest und hinterlegen Sie kompensierende Maßnahmen als Auflagen – beides sind typische Prüfpunkte in Audits.

Änderungen und Irrtümer können vorkommen. Die Angaben in diesem Artikel wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.